Zugestopft und wissensreich

Die verstopfte Nase war es mal wieder, die mich nicht durchatmen lies. Dabei ist ein gesundes durchatmen doch so wichtig, besonders dann, wenn Prüfungsdruck besteht, oder ich in einem Bücherladen stehe und mir ein Buch ansehe und gar nicht richtig zum lesen komme, weil ich aufpassen muss, dass sich mein Naseninhalt, also die verstopfte Nase, sich nicht auf den Seiten der Bücher verteilt. So lerne ich recht schnell ein Wechselspiel zwischen lesen und wischen, meine verstopfte Nase übernimmt eine digitale Funktion und so komme ich mir vor, dass meine verstopfte Nase mitliest und ich Seite für Seite immer wieder das auslaufende Ende abwischen muss, ganz so wie bei einem E-Book Reader. Wenn ich das Buch jetzt wechseln und in die Gesundheitsabteilung wechseln würde, könnte ich vielleicht ein Buch über Atemwegserkrankungen finden, gut möglich, dass da auch etwas über Schnupfen steht. Meine verstopfte Nase ist inzwischen rot, sie ist bestimmt schon von weitem zu erkennen, ganz so einfach ist das bei den Büchern nicht, welche mir ihren Rücken zeigen und in unterschiedlichen Farben zu sehen sind. Allmählich komme ich mir vor wie ein liegengebliebenes Auto, meine Augen laufen nun auch, dass ist der Zug vom Wind, welcher von Draußen rein kommt und meine verstopfte Nase läuft und ich wische und wische, wie ein Scheibenwischer. Ich bin überrascht, welch technischen Fortschritt meine Vorangehensweise bereits durchlaufen hatte und nun überlegte ich bereits mit Kopfschmerzen, welche Möglichkeiten es wohl noch gebe, damit ich nicht länger mit diesem Schnupfen leben müsse. Es heißt eigentlich immer, dass Lektüre verschlungen werden kann, doch meine Nase war scheinbar schon satt, so zugestopft wie sie war. Mir wurde allmählich bewusst, dass kaum mehr Wissen in diese verstopfte Nase heinein passen würde, wie sie fließen kann und so beschloss ich wieder zu fahren. Als ich dann zu Hause ankam, machte ich mir ein Dampfbad und spürte, wie sich der Stress von meiner Nase löste und meinen Kopf ein Stück weiter freier machte. Allerdings hatte sich das Wissen, welches ich in diesen Büchern gelesen hatte, nicht davongeschlichen und so wusste ich fürs nächste Mal, dass ein Bücherregal, ganz egal, wie zugestopft, nicht gegen eine verstopfte Nase hilft. So könnte ich also zur Erkenntnis kommen, dass eine verstopfte Nase nicht weise macht, aber dennoch hat mein Körper technischen Fortschritt bewiesen und so hilft sich der Körper immer wieder selbst, kommt schon bald in Fahrt, das Wetter ist gut und die Morgenröte ist wieder am Himmel, wo sie hingehört.

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